Argus

#1
Luft.
Das ist er einzige Gedanke der übrig ist, während sich schmerzendes Fleisch durch die verbrannten Überreste von Leichen und Befestigungen wühlt. Endlich durchbricht eine Klaue die letzte Schicht, ein von Fel Feuer gezeichneter Leib entwindet sich der Zerstörung, das Rüstzeug in Fetzen.
Verwirrte Augen erfassen nichts als Rauch und Trümmer, die Luft schwanger von Qualm Tod
Wo? Wer? Unwichtig...Leben
Die Gestalt schleppt sich voran, bis ein Fremdartiges Kreischen von irgendwo ertönt. Nach einem verwirrten Moment bückt sich das Wesen, zieht eine Axt aus einer verkohlten Faust. Ein schlankes Ding nähert sich suchend, Es sieht und springt. Die Klauen beginnen einen Tanz den sich das schwankende Wesen kaum erwehren kann. Schon brechen neue Wunden auf, die kostbaren Lebenssaft vergießen. Es bringt die Kraft zu einem Tritt auf, der es aus dem Gleichgewicht bringt aber auch den Gegner zurück stößt.
Etwas verlangt Einlass.
Knurrend wehrt sich das Wesen gegen den Eindringling in seinem Kopf, reißt die Axt gerade rechtzeitig hoch um den Stiel zwischen sich und eine Zustoßende Waffe zu bringen. Die Wucht wirft es auf den Rücken, in jeder Hand eine Halbe Axt.
Wieder die Präsenz, vertraut..nein!
Eine suchende Hand ergreift das Heft eines Schwerter, reißt es hoch und schafft sich so die Distanz auf die Beine zu kommen. Schwankend bringt es sich in eine Verteidigungshaltung.
Das etwas zieht sich aus den Gedanken zurück, geschlagen.? Nein, wie ein Umhang legt es sich um den Leib
Ein wildes Grollen aus der schmerzenden Kehle, Gedanken verlieren die Form. Lippen breiten sich zu etwas, das an ein grinsen gemahnt. Vorspringen, stoßen, schlagen. Kein Warum, kein Gedanke, nur die Klingen tanzen, reißen..töten. Als der Angreifer zu Boden sinkt, brüllt das zerschlagene Wesen seinen Triumph in die Nacht, wie ein Tier. Dann erlischt das anders weltliche Licht in den Augen..der andere zieht sich zurück. Das zerschunden Wesen strauchelt, fällt..Stille
Komm in Fried´n, geh in Fried´n.....ansonst´n geh in Fetz´n!

Re: Argus

#2
+++++Einsatzbericht+++++

Rottenmeister Gregory Roe

Bergungsmission Stützpunkt Rog´thar

Der befestigte Posten ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Sämtliche Vorräte sind vernichtet, keine Spuren von Plünderung. Unsere Magier bestätigen massiven Einsatz von Dämonenfeuer.
Ein Überlebender aufgefunden, Troll, männlich. Die Haut scheint vom Fel Feuer dunkel eingefärbt, kaum erkennbare Stammestätovierungen. Kein Mitglied der Regulären Besatzung. Überlebender reagiert auf Ansprache, scheint aber Orientierungslos. Der Troll wurde ins Lazarett hinter die Frontlinie überstellt und steht unter Bewachung.
Ein Teil der Rotte ist zur Bergung verwertbaren Materiales abgestellt. Erbitte weitere Befehle.
Komm in Fried´n, geh in Fried´n.....ansonst´n geh in Fetz´n!

Re: Argus

#3
Lauernd, flach an den Boden gepresst, liegen die Kämpfer Seite an Seite. Waffen und Rüstungen sind mit Ruß geschwärzt, leise Stimmen murmeln miteinander oder zu ihren Göttern. Geräuschlos taucht der Goblin aus dem Gesträuch vor ihnen auf, streckt zweimal die Finger einer Hand und schließt die Faust wieder, bevor er verschwindet. Die Kämpfer nicken sich zu, Klingen werden leise aus den Scheiden gezogen.
Dann ertönt das Signal und die Kämpfer springen auf, hasten den Abhang hinunter, an dessen Fuß ein Pfeil hagel auf eine Einheit Verdammniswachen eingeht. Die Augen des Trolls reflektieren die Flammen eines einschlagenden Feuerballs, als er die letzten Meter herabschlittert. Jetz Hombre`, bis willkomm Die mittlerweile wieder vertraute Präsens des Wesens legt sich um den Troll, was diesem ein heiseres, irres Lachen reiner Wildheit entlockt.
Schlag um Schlag fahren die Klingen in Damönische Leiber, hacken, stechen und spalten. Parzok, ducken! brüllt eine Stimme, dann duckt sich der Troll gerade noch unter der Wurfaxt weg, die einen moment später in die Stirn eines Gegners fährt. Mit einer Mischung aus gelächter und Gebrüll schlägt der Troll den gespaltenen Schädel vom Rumpf Krassa Wurf, Dors!
Als das Gefecht endet ist der Böden mit den Leibern des Feindes übersät. Die Verluste der Horde sind gering, die verwundeten werden versorgt. Kraag legt seine fellbedeckte Pranke auf die Schulter des Trolls. Ein guter Sieg, Parzok. Nur noch ein paar Tage überleben, dann gehts zurück nach Azeroth. Der Taure schüttelt den mächtigen gehörnten Schädel, als der Troll einen Krautdreher an der brennenden Leiche eines Dämons zündet. Un´dann,
mon?

Dann solltest du rausfinden, wo du hingehörst, mein Freund. Vielleicht kann dir ein Schamane meiner Heimat helfen. Und was immer ein Dors ist..offenbar hast du mich für einen Moment dafür gehalten
Komm in Fried´n, geh in Fried´n.....ansonst´n geh in Fetz´n!

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