Der Dschungelmondbrunnen und die roten Elfen

#1
OOC:

Die Idee des folgenden Foren RP wurde in einem kurzen Gespräch auf dem Steg geboren. Junji kam in einem lockern Gespräch zu dem Standpunkt das sich seit langem viel zu wenige Elfen in den Dschungel wagen um diese zu Jagen. Er erzählte von einigen seiner Ideen, wie das Nixx Pafüm verkaufen solle und so weiter. Als letztes kam dann eben die Idee mit dem falschen Mondbrunnen der sie anlocken soll.

Vin´jai war so nett und hat den ersten Teil der Im Spiel IC erspielt wurde abgetippt und wird ihn hier posten. Jeder ist gerne eingeladen sich hier anzuschließen damit wir am Ende einige bekiffte rote Elfen durch den Dschungel laufen haben.

Re: Der Dschungelmondbrunnen und die roten Elfen

#2
„Dem is also langweilich“ denkt sich Vin in ihrer Hütte sitzend. Vor ein paar Tagen hatte sie Junji in Booty getroffen und eine Weile mit ihm gesprochen; dabei kam das Gespräch darauf das dem Troll langweilig war - und auf Elfen.
„Da könnt ma doch wat mach´n“.
Sie beginnt in den beiden Kisten die an der Wand stehen herumzukramen, befördert immer mehr Schachteln, Beutel, Dosen und jede Menge anderes Zeug zu Tage. Schlussendlich sah es in der sonst aufgeräumten Hütte aus als ob ein Drache gewütet hätte mittendrin eine triumphierend grinsende Trollin die eine kleine Kiste in den Klauen hält.

Sie klappt die schlichte hölzerne Kiste vorsichtig auf.
„Wie jut dat mia dat nich wegjeschmiss´n hat“
Gedankenversunken sieht sie auf die kleinen, gelblich schimmernden „Steine“ darin.
„Damit müsst mia doch de Brunn´n zum Leucht´n bring´n könn´n“.
Zumindest hatte etwas Ähnliches während dieses Mondfestes wunderbar funktioniert - man muss die „Steine“ nur fest genug irgendwohin werfen und die Stelle beginnt da wo er landet zu leuchten.
Zwei dieser Steine steckt sie ein, räumt das von ihr angerichtete Chaos wieder in die Kisten, die Schachtel mit dem restlichen Steinen legt diesmal jedoch obenauf.

Gut gelaunt macht Vin sich auf den Weg in Richtung Booty.
„Vielleiche issa ja heut da, dann kann mia det ma zeijen.“
Und richtig - Junji kam kurz nach ihr in Booty an. Eine kurze Zeit später erschien Zha´di ebenfalls und setzte sich zu den beiden auf die Planken.
„Jetz brauch´n wa nua noch´n Oat…“
Die beiden überlegten welcher Ort im Dschungel sich am ehesten dafür eigenen würde Elfen „anzulocken“ um ihnen ihren tödlichen Streich spielen zu können. Junji meinte, dass sich ein Brunnen am besten eigenen würde, da die Elfen eine Vorliebe für diese leuchtenden und glitzernden Mondbrunnen haben und ganz verrückt danach sind in ihnen zu baden. Er schlug den
Nek´ maniquellbrunnen in der Nähe von Booty vor.
Sie gingen in Begleitung von Zha´di - er hatte entweder nichts besseres vor oder aber war Neugierig geworden was die beiden vorhatten - in Richtung des Brunnens.

Dort angekommen fanden die drei jedoch einen Naga vor der sich dort sonst nicht herumtrieb, jener stand mit dem Rüchen zum Brunnen - er hatte Pech zur falschen Zeit am für ihn falschen Ort zu sein. Junji – ganz „Gentle-Troll“ ließ Vin den Vortritt den Naga aus dem Weg zu räumen. Flink lief sie auf ihn zu und nahm währenddessen ihr Messer vom Gürtel. Verstecken oder anschleichen waren Sinnlos, der Naga hatte sie mit Gewissheit bemerkt. Schneller als der Naga realisieren konnte was die Trollin vor hatte, war diese bei ihm.

Der Schlangenschwanz wirbelt peitschend Staub auf, kleine Steinchen fliegen durch die Luft. Der Naga zischt und faucht die Trollin an, schlägt mit seinen krallenbewehrten Händen nach ihr, peitscht mit seinem Schwanz nach ihren Füssen - die Trollin ist jedoch zu flink. Als er merkt das er unterlegen ist versucht er einen Ausfall zu starteten, plustert sich auf, der Kamm auf seinem Kopf wechselt die Farbe von gelb nach Blutrot als dieser sich zu voller größe Aufrichtet – wohl in der Absicht die deutlich kleinere Angreiferin derart einzuschüchtern das diese das Weite sucht. Sie musst ihm zugute halten das er versucht hat seine Schuppige Haut zu retten, doch alle Gegenwehr ist zwecklos, der Dolch findet seinen Weg in die Nagakehle. Der Weg zum Brunnen ist frei.

Junji und Vin hocken sich auf den Brunnenrand, Zha´di bleibt davor stehen, die „Steine“ werden ausgepackt und in den Brunnen geworfen woraufhin dieser anfängt zu leuchten. Sie überlegen weiter wie man jetzt Elfen in den Dschungel locken kann.
Junji schlägt vor den Brunnen weiter leuchten zu lassen und - später, wenn sie zurück in Booty wären - Nixx zu bestechen damit dieser das Gerücht vom „Dschungel-Mondbrunnen“ unter durchreisenden Elfen verbreitet.
Die Elfen sollen aber auch gut auszumachen sein im Dschungel, also muss irgendetwas mit dem Wasser angestellt werden. Schon Tage zuvor hatte Vin die Idee gehabt die Elfen zu „färben“. Hier weiß Zha´di Rat, er will etwas besorgen um genau dies zu bewerkstelligen.

Gut gelaunt und mit dem Plan „wir locken Elfen in den Dschungel um Spaß zu haben“ in den Köpfen geht es zurück nach Booty.

Re: Der Dschungelmondbrunnen und die roten Elfen

#3
Etwas zu finden, das Elfen färben würde, war nicht weiter schwierig. Schwieriger war es, zu bewerkstelligen dass der Farbstoff erst auf der Haut rot wurde, denn in einen -rot- leuchtenden 'Mondbrunnen' würde kein noch so bekiffter Elf steigen. Da konnte der Alchemist in Dalaran helfen, der, als Untoter, angenehm wenig Skrupel hatte wenn es um Dinge wie Gifte, bewusstseinsverändernde Substanzen, ätzende Chemikalien, oder, wie in diesem Fall, Kontaktfarben, ging.

Zha'di musste lediglich versprechen, ihm zu erzählen wie es gelaufen war.

Mit einer ausgepolsterten Kiste voller kleiner, unauffälliger Phiolen machte er sich auf den Rückweg in die Bay.

Re: Der Dschungelmondbrunnen und die roten Elfen

#4
Wer zum ersten mal im Dschungel unterwegs ist bemerkt die bunte Farbenpracht, das leuchtende grün des Blattwerks und die Vielfalt der dort lebenden Tiere. Fälschlicherweise kommen einige jedoch auf die Idee, das man in mitten dieses teuflischen Paradieses etwas planen und aushecken konnte ohne das irgendjemand davon etwas erfuhr.

Enzoh stand am Strategietisch und war grade dabei einige neuen Markierungen darauf zu versehen als das leise rascheln und knacken den ankommenden Boten verriet. "du bist spät" gab Enzoh knurrend nach hinten "berichte sind die Gerüchte wahr?"

Die weibliche Stimme die antwortete war kaum zuhöre "Ja Meister sind sie, ein Brunnen unweit von Booty scheinbar eine Art Falle" demütig senkte sich das Gesicht Richtung Boden.

Mit einem genervten seufzen stützte sich Enzoh am Tisch ab "ne bescheuate Idee hätten se sich nich einfalln lassen könn"
eine abwinkenden Klauen bewegung gab dem Boten das Zeichen zum Rückzug. "ernsthaft .. erst denken un dann handeln wäre wohl einma zu schön"

Mit wenig guter Laune machte sich der Farraki auf Richtung Booty.

Re: Der Dschungelmondbrunnen und die roten Elfen

#5
„Mia soll nochma hinjeh´n un seh´n obs noch leuchtet“ dachte sich Vin ein paar Tage nachdem sie den Brunnen zum Leuchten gebrahct hatten „dat hällt ja nua ne jewisse Zeit an … se ham wat von zwei oda drei Tag´n jesacht de Tauren-Leute“. Sie öffnet also ihre Kiste und holt die Schachtel hervor, die sie glücklicherweise ganz oben auf die anderen Sachen gelegt hatte, nimmt zwei der Steine heraus und macht sich auf in Richtung Dschungel.

Diesmal nimmt sie einen andere Route hinauf zum Brunnen, hält sich abseits des Weges so gut es geht auf Deckung bedacht, „ma weiß ja nie ob schon welche hia sin von de Fee´n … mia will se ja nich vatreib´n“ denkt sie und grinst dabei in sich hinein.
Auf dem Weg nach oben hält sie die Augen offen ob nicht schon eine Spur von Elfenschuhen zur Erkennen ist, ein Abgeknickter Ast oder ähnliches, doch musste sie feststellen das nichts dergleichen zu entdecken war, entweder war noch kein Elf hier gewesen oder wenn doch mussten sie sehr darauf bedacht gewesen sein keinerlei Spuren zu hinterlassen.

Oben angekommen, sieht Vin sich erst einmal um, ob jemand anders außer ihr da ist. Dabei fällt ihr das merklich schwächer gewordene Leuchten des Brunnens auf. Einige Naga treiben sich in der nähe herum, scheinen aber auf dem Rückweg nach irgendwo zu sein, sie wartet also eine kleine Weile ab bis sich die Naga verzogen haben und macht sich dann über die Brücke zum Brunnen.
Dort angekommen wirft sie die beiden „Steine“ hinein und der Brunnen leuchtet wieder heller, so wie zu Anfang, dabei achtet sie darauf das Wasser nicht zu berühren – rot werden will sie nun wirklich nicht.
Als ihr Blick über den Brunnen wandert erscheint ein breites grinsen auf ihrem Gesicht, ein kleiner Stoffstreifen weckt ihr Interesse, scheinbar ist doch jemand hier gewesen, und dazu unvorsichtig genug etwas das seine Anwesenheit verraten konnte hierzulassen.
Sie ließ den Stoffetzten hängen wo er war „Dat muss mia de andan eazähl´n“ denkend, macht sie sich grinsend auf den Rückweg.

Re: Der Dschungelmondbrunnen und die roten Elfen

#6
Was vermutlich keiner der drei Troll im Hinterkopf hatte, nicht nur irgendwelche Nachtelfen waren auf Brunnen angewiesen um mit diesen ihre Spirituellen Orgien zu feiern. Für die Naga war die Quelle ein Heiliger Ort, für viele Tiere eine Wasserquelle.

Der Stoffstreifen den Vinjai fand, mochte wirklich von einem Elfengewand stammen, doch hatte sie bei ihrer Freude über diesen Fund etwas übersehen. Am Rand des Brunnens ganz in der Nähe des Dickichts welches Deckung bot führten verräterische spuren in den Dschungel – rote Fußspuren.


Eine Nacht zuvor:

Das Mondlicht wurde durch die dichten Baumwipfel daran gehindert den Platz vor der Quelle zu erhellen. Nur spärlich vielen hier und da ein paar Strahlen auf den Boden. Immer wieder war leises rascheln aus dem Gebüsch zuhören.

Noch schien der Schatten unsicher zu sein, ob er sich der seltsam leuchtenden Quelle näher sollte.
Der helle Schimmer der Steine die Vinjai für ihren magischen Effekt in den Brunnen geworfen hatte verlieh diesem in der dunklen Nacht einen anziehenden Schein. Neben einigen Motten und Faltern wanderte der Schatten schon einige Zeit unentschlossen herum.

Die Quelle hatte vor einigen Tagen noch nicht geleuchtet nun tat sie es. Was wenn es Gefahr bedeutete?

Letztlich siegte der Durst und der Schatten huschte so schnell und so leise es ihm möglich war zur Quelle, beugte sich darüber und begann sich gierig daraus Wasser zu schöpfen, Jedoch nicht bevor das leuchten skeptisch geprüft allerdings für ungefährlich abgetan wurde.

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